Vortragsveranstaltung mit Friedhelm Appel

Hoffnung in Zeiten der Krise?
 
Samstag, 12. August 2017, 16:30 Uhr, Martin-Luther-Kirche, Alt-Rentfort

In Zeiten, die wir als krisenhaft erleben, sei es gesellschaft­lich, politisch oder auch in unserem persönlichen Leben, stellt sich die Frage nach einer Perspektive der Hoffnung.
Friedhelm Appel hat sich ebenfalls diese Frage gestellt – und als junger Mann in der Begegnung mit Jesus Christus eine Antwort gefunden, von der er seit­dem anderen weitersagt.
Der deutschlandweit und interna­tio­nal tätige Redner ist an diesem Wochenende in Gladbeck, um Aus­kunft zu geben, wie wir für unser Le­ben zu einer Hoffnung gelangen können, die wirklich trägt.
Sie sind eingeladen, an diesem Nachmittag unter dem Motto Hoffnung.live zu moderner christlicher Musik und  einem gu­ten, klaren und packenden Vortrag zu kommen. Sie werden auch Gelegenheit haben, Ihre ganz persönlichen Fragen und Anliegen anzusprechen, wenn Sie das wollen.
Dieser Nachmittag kann Ihr Leben verändern.

Mitgliedsaufnahme: Jenny

Ganz herzlich begrüßen wir Jenny als neues Gemeindemitglied!
Jenny ist Schweizerin, schon seit einigen Jahren freikirchlich geprägte Christin und lebt mit ihrem Ehemann Mensur und ihren Kindern Riad und Alisha in Gladbeck.
In einer kurzen persönlichen Ansprache in ihrem Aufnahmegottesdienst sagte sie, dass sie einerseits die Gemeinde besonders als eine geistliche Familie erlebt, andererseits in der Zeit des Kennenlernens durch Gebet und das geschwisterliche Miteinander auch mit ihrer eigentlichen Familie von Gott gesegnet wurde. 
Sie schätzt die klare Ausrichtung unserer Gemeinde an der Bibel als dem Wort Gottes und die gegenseitige Hilfe und will sich verbindlich in diese Gemeinschaft einbringen.
Wir freuen uns sehr, sie (und natürlich auch ihre Familie!) in unserer Gemeinschaft zu haben, besonders, weil wir sie als jemanden erleben, der in allem Gottes Willen erkennen und tun möchte.

Erziehungsseminar für Frauen, 9. Juni 2017

Andrew Duncan wird beratender Pastor

Mit tiefer Dankbarkeit geben wir bekannt, dass die Gemeinde nunmehr einen (beratenden) Pastor gewinnen konnte.
Andrew B. Duncan ist bereits in Teilzeit Pastor der uns geschwisterlich verbundenen Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bottrop, wo er auch Gemeindemitglied ist.
Darüber hinaus wird er im Rahmen seiner Freizeit ehrenamtlich die Funktion eines Consulting Pastor (etwa:  »Beratender Pastor«) in unserem Gemeindegründungsprojekt wahrnehmen.
Zu den damit verbundenen Aufgaben gehört die pastorale Begleitung von Gemeindeangehörigen und weiteren Gottesdienstbesuchern, die insbesondere theologische Beratung des Presbyteriums und die Betreuung von Flüchtlingen.

Pastor Duncan (Jahrgang 1957) wurde im Jahre 1980 während seines Maschinenbaustudiums Christ und schloss sich in England einer Gemeinde der »Strict Baptists«, einer refomierten Gruppierung innerhalb des Baptismus, an. Er studierte in Deutschland von 1988 bis 1993 Theologie am Theologischen Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland in Hamburg (heute Theologische Hochschule Elstal) und arbeitete danach als Pastor in Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden in Zeesen, Blankenfelde und Lübben, Gladbeck und Bottrop. Pastor Duncan ist verheiratet und hat seinen Hauptwohnsitz in Marienhafe.

Mit der Übertragung des Ehrenamts verbindet sich die dankbare Anerkennung für die bereits seit längerem in der Gemeinde geleistete Mitarbeit in den oben genannten Tätigkeitsfeldern.

Bildergalerien

Von Taufe und Lobpreisabend sind Fotos gemacht worden, so dass wir jetzt Bildergalerien hiervon erstellt haben. Die Links finden sich in der Seitenleiste (bzw. bei Mobilgeräten, je nach Auflösung: ganz nach unten scrollen).
 

Veranstaltungshinweis für Februar 2017

Für das letzte Februarwochenende sind wir von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bottrop (www.efg-bottrop.org) zur Teilnahme an einem Seminar eingeladen.
Der Bibelreferent und Seelsorger Ralf Mühe gestaltet ein Wochenende zum Thema »Der Glaube im Alltag«. Am Samstag, dem 25. Februar um 16:00 Uhr beginnt das Seminar und findet seine Fortsetzung im Gottesdienst der Bottroper Gemeinde am Sonntag dem 26. Februar um 10:00 Uhr.
Die Anschrift der gastgebenden Gemeinde ist Scharnhölzfeld 5.
An diesem Sonntag feiern wir keinen eigenen Gottesdienst in der Altrentforter Kirche, sondern sind als Gemeinde bei den Geschwistern zu Gast.
Alle Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde sind herzlich eingeladen, gerne helfen wir mit Mitfahrgelegenheiten und bitten daher um rechtzeitige Anmeldung bei unserer Gemeindeleitung.

Das Londoner Bekenntnis von 1646

Wer heute im Gottesdienst war, hat nicht nur von der Verhaftung des Petrus und des Johannes in Apostelgeschichte Kapitel 4 gehört. Er hat auch gehört, wie auf den Tag genau vor 371 Jahren zwei andere Männer verhaftet wurden, weil sie ebenfalls für ihren Glauben eingestanden sind, weil sie es gewagt hatten, ein christliches, reformiertes, taufgesinntes Glaubensbekenntnis herauszugeben.

Es war eine Zeit geistlichen Aufbruchs und Umbruchs, in der auch die Frage geklärt werden musste, ob es Christen künftig gestattet sein sollte, sich neben der Staatskirche auch in Freikirchen zusammenzuschließen und ob es zulässig ist, statt der Taufe unmündiger Kinder die Taufe der Gläubiggewordenen nach biblischem Vorbild zu praktizieren. In dieser Situation veröffentlichten Vertreter von sieben Londoner reformierten Freikirchen erneut eine überarbeitete Fassung ihres bereits zwei Jahre zuvor erstellten Glaubensbekenntnisses. Daneben unterzeichneten auch Vertreter einer französischsprachigen Exilgemeinde.

Sie wollten das betonen, was sie mit allen anderen Nachfolgern Jesu verbindet, und dabei nicht verleugnen, an welchen Stellen sie nach ihrem Bibelverständnis eine andere Sicht als die Staatskirche hatten. Ein Exemplar dieses Bekenntnisses reichten sie — frisch aus der Druckerpresse — am Dienstag, dem 29. Januar 1646, beim Parlament ein. Direkt am folgenden Tag beschloss dieses (also das englische Unterhaus), die zwei Presbyter, die das Buch eingereicht hatten, Benjamin Cox und Samuel Richardson, verhaften und verhören zu lassen. Unter anderem sollten sie befragt werden, in wessen Auftrag und Vollmacht sie den Druck veranlasst hatten. Auch dies eine interessante Parallele zu der Geschichte von Petrus und Johannes.

Die Begebenheit ist in den britischen Parlamentsprotokollen nachzulesen.

Das Parlament fasste noch einen weiteren Beschluss: Die bereits gedruckten Bekenntnisse sollten eingezogen und so unterdrückt werden. Ob konsequent versucht wurde, diese Entscheidung umzusetzen, ist unbekannt. Jedenfalls blieben Exemplare des Buches erhalten, und viele Gemeinden, die sich in der geistlichen Tradition dieser Kirchen sehen, haben es noch heute als Bekenntnisschrift, also als Zusammenfassung biblischer Lehre und zur Darlegung ihrer gemeindlichen Praxis.

Wir auch.

Wir haben es, zusammen mit anderen Texten, in unserem Downloadbereich veröffentlicht. Von ganzem Herzen wünschen wir ein gesegnetes Studium der dort dargelegten biblischen Wahrheiten!

Eine persönliche Anmerkung noch:
Bei der Vorbereitung der heutigen Predigt fand ich schon sehr erfreulich, dass die öffentliche Bekanntgabe der Annahme des Bekenntnisses an dem Sonntag erfolgte, an dem in unserer fortlaufenden Predigtreihe zur Apostelgeschichte planmäßig die Verhaftung und Befragung von Petrus und Johannes behandelt wurde.
Erst bei letzter Durchsicht meiner Unterlagen am Samstag fiel mir auf, dass diese Predigt gleichzeitig auf den Jahrestag der Verhaftung von Cox und Richardson fiel.
Dieses Zusammentreffen ist wirklich sehr symbolträchtig und begeistert mich geradezu!
(Bernhard U. Hermes)