Bildergalerien

Von Taufe und Lobpreisabend sind Fotos gemacht worden, so dass wir jetzt Bildergalerien hiervon erstellt haben. Die Links finden sich in der Seitenleiste (bzw. bei Mobilgeräten, je nach Auflösung: ganz nach unten scrollen).
 

Veranstaltungshinweis für Februar 2017

Für das letzte Februarwochenende sind wir von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bottrop (www.efg-bottrop.org) zur Teilnahme an einem Seminar eingeladen.
Der Bibelreferent und Seelsorger Ralf Mühe gestaltet ein Wochenende zum Thema »Der Glaube im Alltag«. Am Samstag, dem 25. Februar um 16:00 Uhr beginnt das Seminar und findet seine Fortsetzung im Gottesdienst der Bottroper Gemeinde am Sonntag dem 26. Februar um 10:00 Uhr.
Die Anschrift der gastgebenden Gemeinde ist Scharnhölzfeld 5.
An diesem Sonntag feiern wir keinen eigenen Gottesdienst in der Altrentforter Kirche, sondern sind als Gemeinde bei den Geschwistern zu Gast.
Alle Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde sind herzlich eingeladen, gerne helfen wir mit Mitfahrgelegenheiten und bitten daher um rechtzeitige Anmeldung bei unserer Gemeindeleitung.

Das Londoner Bekenntnis von 1646

Wer heute im Gottesdienst war, hat nicht nur von der Verhaftung des Petrus und des Johannes in Apostelgeschichte Kapitel 4 gehört. Er hat auch gehört, wie auf den Tag genau vor 371 Jahren zwei andere Männer verhaftet wurden, weil sie ebenfalls für ihren Glauben eingestanden sind, weil sie es gewagt hatten, ein christliches, reformiertes, taufgesinntes Glaubensbekenntnis herauszugeben.

Es war eine Zeit geistlichen Aufbruchs und Umbruchs, in der auch die Frage geklärt werden musste, ob es Christen künftig gestattet sein sollte, sich neben der Staatskirche auch in Freikirchen zusammenzuschließen und ob es zulässig ist, statt der Taufe unmündiger Kinder die Taufe der Gläubiggewordenen nach biblischem Vorbild zu praktizieren. In dieser Situation veröffentlichten Vertreter von sieben Londoner reformierten Freikirchen erneut eine überarbeitete Fassung ihres bereits zwei Jahre zuvor erstellten Glaubensbekenntnisses. Daneben unterzeichneten auch Vertreter einer französischsprachigen Exilgemeinde.

Sie wollten das betonen, was sie mit allen anderen Nachfolgern Jesu verbindet, und dabei nicht verleugnen, an welchen Stellen sie nach ihrem Bibelverständnis eine andere Sicht als die Staatskirche hatten. Ein Exemplar dieses Bekenntnisses reichten sie — frisch aus der Druckerpresse — am Dienstag, dem 29. Januar 1646, beim Parlament ein. Direkt am folgenden Tag beschloss dieses (also das englische Unterhaus), die zwei Presbyter, die das Buch eingereicht hatten, Benjamin Cox und Samuel Richardson, verhaften und verhören zu lassen. Unter anderem sollten sie befragt werden, in wessen Auftrag und Vollmacht sie den Druck veranlasst hatten. Auch dies eine interessante Parallele zu der Geschichte von Petrus und Johannes.

Die Begebenheit ist in den britischen Parlamentsprotokollen nachzulesen.

Das Parlament fasste noch einen weiteren Beschluss: Die bereits gedruckten Bekenntnisse sollten eingezogen und so unterdrückt werden. Ob konsequent versucht wurde, diese Entscheidung umzusetzen, ist unbekannt. Jedenfalls blieben Exemplare des Buches erhalten, und viele Gemeinden, die sich in der geistlichen Tradition dieser Kirchen sehen, haben es noch heute als Bekenntnisschrift, also als Zusammenfassung biblischer Lehre und zur Darlegung ihrer gemeindlichen Praxis.

Wir auch.

Wir haben es, zusammen mit anderen Texten, in unserem Downloadbereich veröffentlicht. Von ganzem Herzen wünschen wir ein gesegnetes Studium der dort dargelegten biblischen Wahrheiten!

Eine persönliche Anmerkung noch:
Bei der Vorbereitung der heutigen Predigt fand ich schon sehr erfreulich, dass die öffentliche Bekanntgabe der Annahme des Bekenntnisses an dem Sonntag erfolgte, an dem in unserer fortlaufenden Predigtreihe zur Apostelgeschichte planmäßig die Verhaftung und Befragung von Petrus und Johannes behandelt wurde.
Erst bei letzter Durchsicht meiner Unterlagen am Samstag fiel mir auf, dass diese Predigt gleichzeitig auf den Jahrestag der Verhaftung von Cox und Richardson fiel.
Dieses Zusammentreffen ist wirklich sehr symbolträchtig und begeistert mich geradezu!
(Bernhard U. Hermes)

Gastpredigt am 22. Januar 2017

Am kommenden Sonntag wird bei uns Helmut Ringl, Mitglied der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bottrop, predigen.

Bruder Ringls Verkündigung hat eine klare biblische Orientierung bei gleichzeitig sehr lebensnaher Anwendung (ein Lieblingsausspruch von Helmut Ringl, der bei einem unserer Gemeindeleiter starken Eindruck hinterlassen hat: Christsein ist eine Mannschaftssportart.).

Helmut, wir beten für Deinen Dienst und freuen uns auf Dich!

Predigt zum Download

Wir haben unseren Downloadbereich um einen Bereich »Predigten« erweitert. Aktuell ist dort die Predigt des ersten Adventssonntages 2016 abgelegt, die das Thema »Jesus kam, die Seinen zu erlösen« behandelt. Der Abruf ist auch direkt hier möglich.

Meist werden bei uns Auslegungspredigten gehalten, gern fortlaufend zu längeren Bibelabschnitten oder ganzen Büchern, die dann über einen gewissen Zeitraum durchgegangen werden. Manchmal unterbrechen wir solche Reihen aber, z.B. im Advent 2016, wo wir uns mit grundsätzlichen Fragen zum Kommen Jesu beschäftigen.

Gastpredigt am 6. November 2016

Am kommenden Sonntag wird bei uns im Gottesdienst Andrew B. Duncan, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bottrop, predigen. Bruder Duncan war vierzehneinhalb Jahre auch Pastor in Gladbeck und lebt jetzt mit seiner Frau Ute in Marienhafe in Ostfriesland. Wir sind dankbar, ihn zu dieser Gastpredigt wiederzusehen und zu hören.

Der Predigttext steht im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte (Verse 37 bis 41) und gibt uns einen weiteren Einblick in die Gründungsgeschichte der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem.

An diesem Tag wird auch Frank Liesen vom Gemeindegründungswerk Antiochia-Teams bei uns zu Gast sein, der uns bereits am 18. September diesen Jahres besucht hat. Er steht nach dem Gottesdienst für Gespräche zur Verfügung.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte...

... und ein Licht auf meinem Weg, so heißt es in einem uralten Liederbuch (Psalm 119, Vers 105).

Dass dies auch heute noch wahr ist, ja dass die Bibel, Gottes Wort, ein hochmodernes LED-Licht ist und keine trübe Funzel, werden wir ab kommende Woche immer mittwochs gemeinsam erleben. Zunächst unter der Leitung von Thomas Dworeck werden wir unsere Vorstellungen von Gott, seinem Wesen und seinem Handeln; unsere Gedanken zu einem guten und erfüllten Leben und unsere Überlegungen dazu, wie christliche Gemeinde sein sollte, an der Bibel überprüfen und im gemeinsamen Austausch voneinander lernen.

Die Einladung hierzu gilt nicht nur Mitgliedern unserer Gemeinde, sondern allen Interessierten — lassen Sie uns miteinander ins Gespräch kommen!